Die Idee diesen ungeliebt Blog zu schreiben kommt von einem meiner Lieblingsbücher." Anleitung zum Entlieben" mittlerweile gibt es 3 Bände davon.
Ich befinde mich in einer Situation die schon ziemlich verrückt erscheint. Ich bin seit 8 Jahren mit einem Mann zusammen der mich nicht liebt und mich nicht begehrt. Das ist ziemlich doof oder man könnte es natürlich auch als krank bezeichnen, Die Frage ist natürlich wer hier krank ist, er der er mir ganz klar sagt das er nichts von mir will oder ich , das ich es weiss und mich trotzdem nicht trennen kann.
Ich hab keine Ahnung warum ich es nicht schaffe zu gehen...
Das ganze Dilemma hat vor ca. 9 Jahren angefangen.Ich hatte Eheprobleme schon seit langer Zeit und hatte auch damals versucht mich von meinem Mann zu trennen was mir da auch schon nicht gelungen ist.
Ist vielleicht jetzt blöd so weit auszuholen aber irgendwie gehörts halt dazu, zu meiner Geschichte.
Ich war 14 Jahre verheiratet, er (nennen wir ihn jetzt einfach mal "Sepp") war eigentlich ein herzensguter lustiger geselliger Mensch wenn er nicht grade betrunken war. Das war das Problem. Irgendwann im Laufe der Jahre habe ich es einfach nicht mehr geschafft damit umzugehen. Unsere Söhne (zu der Zeit grade in der Pubertät) machten mir ein paar Probleme die ich nicht alleine lösen konnte. Ich rief eine meiner Schwestern an (die mir immer mit einfühlsamen Worten zur Seite standen) und die riet mir mich ans Jugendamt zu wenden. Ich habs gleich gemacht und dann nahm das Schicksal seinen Lauf.
Auf dem Jugendamt fragten die mich ob mir lieber wäre das ein Mann kommt oder lieber ne Frau. Mir war natürlich die Frau lieber denn ich wollte ja ganz offen mit ihr über meine Probleme reden können. Die freundliche Frau vom Jugendamt aber riet mir eher den Mann zu wählen. Ok ich habs getan.
Er, nennen wir ihn her XX kam, der Mann, er war gross, stattliche Erscheinung ich fand er sah so ein bisschen nordisch aus.
Ich fand ihn gleich total nett und wir kamen ins Gespräch wegen der Kinder und so. Einmal in der Woche hatten wir einen Termin bei mir zuhause. XX kam und wir unterhielten uns 1,5 Stunden und dann war er wieder weg.
Ich weiss nicht mehr wie ich dieses Gefühl beschreiben könnte jetzt wo alles so anders ist. Wenn XX kam fühlte ich mich irgendwie so sicher , so als könnte mir und meinen Kindern niemals etwas schlimmes passieren wenn er hier ist.
Ein Jahr dauerte diese ambulante Hilfe. In diesem Jahr hat er alles von mir erfahren ich habe ihm mein ganzes eben erzählt XX hatte Einblick in die intimsten Dinge . XX war mitten in unserem Leben.
Irgendwann erzählte er mir das er sich auf der Insel Borkum beworben hätte und dort in einem Mutter Kind Haus arbeiten wolle. Das Vorstellungsgespräch sollte in Kürze dort stattfinden.
Ich war traurig und enttäuscht . Traurig weil ich ihn doch noch gerne bei uns gehabt hätte und enttäuscht dass er einfach so weg wollte. Das Gefühl war schon sehr seltsam.
Eine Woche später sagte XX mir das die ambulante Hilfe jetzt beendet würde und er würde einen Termin mit seinem Vorgesetzten machen wegen dem Abschlussgespräch. Schade hab ich gedacht weil ich ihn glaub ich schon ein bisschen gerne hatte.
Der Tag für das Abschlussgespräch war da und XX kam alleine ohne Chef.
Ich war ein bisschen verwundert aber XX sagte mir das der andere ein wenig später käme.
Auf einem kleinen Tisch lag ein Büchlein von Erwin Moser mit dem Namen " Wer küsst den Frosch".
Es ging in diesem Büchlein darum das der Frosch ganz verzweifelt jemanden gesucht hat der ihn küssen will. Also das Büchlein lag auf dem Tisch und XX fing an darin ein bisschen zu lesen.Dann ging die Klingel und der Chef kam. Ein bisschen traurig sagte XX das er doch jetzt keine Gelegenheit mehr hätte das Büchlein fertig zu lesen.
Ja und dann wurde mit ein paar wenigen Worten die ambulante Hilfe beendet.Wir verabschiedeten uns und die beiden XX und sein Chef sind gegangen. Die Tür schlug ins Schloss und XX war weg. Weg aus meinem Leben ich würde ihn wohl nie wiedersehen. Obwohl ich hatte ja noch seine Handy Nummer für alle Fälle falls ich mal verhindert war und einen Termin absagen musste.
Nein ich würde ihn nicht anrufen das wäre ja peinlich weil er ja nur seine Arbeit gemacht hatte.
Als ich immer noch in Gedanken an XX war klingelte das Telefon ich ging nicht dran. Nach ein oder zwei Minuten noch einmal. Ok ich ging dran....
..Ähm ...hallo...hier ist XX ich wolte sie gerne fragen ob sie sich mal mit mir treffen könnten....??
Oh ... ja.... ich ...ich bin zuhause XX sie können gleich zu mir kommen....OK?
Nein ....höre ich XX ich möchte mich gerne mit ihnen auf neutralem Boden treffen am Donnerstag 20 Uhr Kaffee Kanne?
...Ich... ähm... ja ok!!
Ich konnte es nicht fassen , was wollte er von mir ??
Es waren noch 4 Tage bis zu dem Treffen und ich war sowas von aufgeregt. Ich hatte allen möglichen Iden warum er mich treffen wolte.
1. Vielleicht wollte er mir seine Erziehungshilfe privat anbieten ( wozu ich natürlich nicht das Geld gehabt hätte)
2. Er wollte mir vielleicht sagen wohin ich mich wenden könnte für weitere Hilfen zu bekommen
Ja, der Abend kam und es regnete in Strömen es war der 3. März 2003 ich weiss es noch genau.
Ich war pünktlich wir trafen uns genau vor der Kneipe und wir begrüssten uns freundlich.
In der Kneipe dann war es schon seltsam denn er wusste ja alles von mir aber ich nix von ihm.
War er vielleicht verheiratet? Hatte er Kinder? Lebt er im Gleichen Ort wie ich?
Er fing an zu reden und ich sah ein lächeln in seinem Gesicht das er immer wieder versuchte zu unterdrücken. Er erzählte das er sich wohl gefühlt hätte bei mir in meiner Wohnung in meiner Nähe und bei meinen Kindern und das er nicht wüsse ob es Verliebtheit wäre oder eher Sehnsucht.
Ich war so berührt ich war fast sprachlos.
Er erzählte das er sich oft dabei erwischt hätte als wir keinen Termin hatten das er an meiner Haustür vorbei gefahren sei nur um mich zu sehen.
Ich war auf Wolke 7. Ich konnte es nicht glauben dass einer wie XX mich wollte.
Er fragte mich ob ich Lust hätte ihn näher kennenzulernen. Natürlich hatte ich das und mein Herz hüpfte vor Freude, ich hätte die ganze Welt umarmen können.
Es wurde ein langer Abend und wir umarmten uns vor der Tür und er fuhr mich nach Hause.
Er war so süss und so höflich und so ach.....
Wir trafen uns jeden Tag und telefonierten auch ständig. Wir gingen viel spazieren und konnten uns langsam beschnuppern.
An einem Abend vor meiner Haustür sagte er mir dann das die Sache mit dem Küssen vielleicht noch ein wenig warten könnte denn er wäre schon ein wenig aus der Übung.
Ja gut keine Sorge ich halte das aus war meine Antwort. ( ich wusste ja nicht wie lange soetwas dauern kann). Was soll ich sagen nach ca. 3 Monaten sagte ich ihm dann das es schön wäre mal ein bisschen intimer zu werden.
XX sagte das ginge irgendwie nicht er könnte kein Begehren empfinden.
Ich war perplex. Was war los mit ihm ? Potenzstörungen war die Diagnose die ich schnell stellte um mich selber ein wenig froh zu machen das es nichts mit mir zu tun hatte.
Er schlief schon der öfteren bei uns aber immer abgewandt von mir. Löffeln wollte er das war alles.
Ich fühlte mich gekränkt durch sein verhalten.Ich konnte es nicht verstehen.
Es gab nun auch des öfteren mal Streit deshalb. Abends wenn ich unter seine Decke wollte schickte er mich weg und sagte ich solle ihm nicht auf die Pelle rücken. Das tat weh. Am nächsten Morgen entschuldigte er sich dann und sagte ich solle es nicht persönlich nehmen es hätte nichts mit mir zu tun.
Ich befinde mich in einer Situation die schon ziemlich verrückt erscheint. Ich bin seit 8 Jahren mit einem Mann zusammen der mich nicht liebt und mich nicht begehrt. Das ist ziemlich doof oder man könnte es natürlich auch als krank bezeichnen, Die Frage ist natürlich wer hier krank ist, er der er mir ganz klar sagt das er nichts von mir will oder ich , das ich es weiss und mich trotzdem nicht trennen kann.
Ich hab keine Ahnung warum ich es nicht schaffe zu gehen...
Das ganze Dilemma hat vor ca. 9 Jahren angefangen.Ich hatte Eheprobleme schon seit langer Zeit und hatte auch damals versucht mich von meinem Mann zu trennen was mir da auch schon nicht gelungen ist.
Ist vielleicht jetzt blöd so weit auszuholen aber irgendwie gehörts halt dazu, zu meiner Geschichte.
Ich war 14 Jahre verheiratet, er (nennen wir ihn jetzt einfach mal "Sepp") war eigentlich ein herzensguter lustiger geselliger Mensch wenn er nicht grade betrunken war. Das war das Problem. Irgendwann im Laufe der Jahre habe ich es einfach nicht mehr geschafft damit umzugehen. Unsere Söhne (zu der Zeit grade in der Pubertät) machten mir ein paar Probleme die ich nicht alleine lösen konnte. Ich rief eine meiner Schwestern an (die mir immer mit einfühlsamen Worten zur Seite standen) und die riet mir mich ans Jugendamt zu wenden. Ich habs gleich gemacht und dann nahm das Schicksal seinen Lauf.
Auf dem Jugendamt fragten die mich ob mir lieber wäre das ein Mann kommt oder lieber ne Frau. Mir war natürlich die Frau lieber denn ich wollte ja ganz offen mit ihr über meine Probleme reden können. Die freundliche Frau vom Jugendamt aber riet mir eher den Mann zu wählen. Ok ich habs getan.
Er, nennen wir ihn her XX kam, der Mann, er war gross, stattliche Erscheinung ich fand er sah so ein bisschen nordisch aus.
Ich fand ihn gleich total nett und wir kamen ins Gespräch wegen der Kinder und so. Einmal in der Woche hatten wir einen Termin bei mir zuhause. XX kam und wir unterhielten uns 1,5 Stunden und dann war er wieder weg.
Ich weiss nicht mehr wie ich dieses Gefühl beschreiben könnte jetzt wo alles so anders ist. Wenn XX kam fühlte ich mich irgendwie so sicher , so als könnte mir und meinen Kindern niemals etwas schlimmes passieren wenn er hier ist.
Ein Jahr dauerte diese ambulante Hilfe. In diesem Jahr hat er alles von mir erfahren ich habe ihm mein ganzes eben erzählt XX hatte Einblick in die intimsten Dinge . XX war mitten in unserem Leben.
Irgendwann erzählte er mir das er sich auf der Insel Borkum beworben hätte und dort in einem Mutter Kind Haus arbeiten wolle. Das Vorstellungsgespräch sollte in Kürze dort stattfinden.
Ich war traurig und enttäuscht . Traurig weil ich ihn doch noch gerne bei uns gehabt hätte und enttäuscht dass er einfach so weg wollte. Das Gefühl war schon sehr seltsam.
Eine Woche später sagte XX mir das die ambulante Hilfe jetzt beendet würde und er würde einen Termin mit seinem Vorgesetzten machen wegen dem Abschlussgespräch. Schade hab ich gedacht weil ich ihn glaub ich schon ein bisschen gerne hatte.
Der Tag für das Abschlussgespräch war da und XX kam alleine ohne Chef.
Ich war ein bisschen verwundert aber XX sagte mir das der andere ein wenig später käme.
Auf einem kleinen Tisch lag ein Büchlein von Erwin Moser mit dem Namen " Wer küsst den Frosch".
Es ging in diesem Büchlein darum das der Frosch ganz verzweifelt jemanden gesucht hat der ihn küssen will. Also das Büchlein lag auf dem Tisch und XX fing an darin ein bisschen zu lesen.Dann ging die Klingel und der Chef kam. Ein bisschen traurig sagte XX das er doch jetzt keine Gelegenheit mehr hätte das Büchlein fertig zu lesen.
Ja und dann wurde mit ein paar wenigen Worten die ambulante Hilfe beendet.Wir verabschiedeten uns und die beiden XX und sein Chef sind gegangen. Die Tür schlug ins Schloss und XX war weg. Weg aus meinem Leben ich würde ihn wohl nie wiedersehen. Obwohl ich hatte ja noch seine Handy Nummer für alle Fälle falls ich mal verhindert war und einen Termin absagen musste.
Nein ich würde ihn nicht anrufen das wäre ja peinlich weil er ja nur seine Arbeit gemacht hatte.
Als ich immer noch in Gedanken an XX war klingelte das Telefon ich ging nicht dran. Nach ein oder zwei Minuten noch einmal. Ok ich ging dran....
..Ähm ...hallo...hier ist XX ich wolte sie gerne fragen ob sie sich mal mit mir treffen könnten....??
Oh ... ja.... ich ...ich bin zuhause XX sie können gleich zu mir kommen....OK?
Nein ....höre ich XX ich möchte mich gerne mit ihnen auf neutralem Boden treffen am Donnerstag 20 Uhr Kaffee Kanne?
...Ich... ähm... ja ok!!
Ich konnte es nicht fassen , was wollte er von mir ??
Es waren noch 4 Tage bis zu dem Treffen und ich war sowas von aufgeregt. Ich hatte allen möglichen Iden warum er mich treffen wolte.
1. Vielleicht wollte er mir seine Erziehungshilfe privat anbieten ( wozu ich natürlich nicht das Geld gehabt hätte)
2. Er wollte mir vielleicht sagen wohin ich mich wenden könnte für weitere Hilfen zu bekommen
Ja, der Abend kam und es regnete in Strömen es war der 3. März 2003 ich weiss es noch genau.
Ich war pünktlich wir trafen uns genau vor der Kneipe und wir begrüssten uns freundlich.
In der Kneipe dann war es schon seltsam denn er wusste ja alles von mir aber ich nix von ihm.
War er vielleicht verheiratet? Hatte er Kinder? Lebt er im Gleichen Ort wie ich?
Er fing an zu reden und ich sah ein lächeln in seinem Gesicht das er immer wieder versuchte zu unterdrücken. Er erzählte das er sich wohl gefühlt hätte bei mir in meiner Wohnung in meiner Nähe und bei meinen Kindern und das er nicht wüsse ob es Verliebtheit wäre oder eher Sehnsucht.
Ich war so berührt ich war fast sprachlos.
Er erzählte das er sich oft dabei erwischt hätte als wir keinen Termin hatten das er an meiner Haustür vorbei gefahren sei nur um mich zu sehen.
Ich war auf Wolke 7. Ich konnte es nicht glauben dass einer wie XX mich wollte.
Er fragte mich ob ich Lust hätte ihn näher kennenzulernen. Natürlich hatte ich das und mein Herz hüpfte vor Freude, ich hätte die ganze Welt umarmen können.
Es wurde ein langer Abend und wir umarmten uns vor der Tür und er fuhr mich nach Hause.
Er war so süss und so höflich und so ach.....
Wir trafen uns jeden Tag und telefonierten auch ständig. Wir gingen viel spazieren und konnten uns langsam beschnuppern.
An einem Abend vor meiner Haustür sagte er mir dann das die Sache mit dem Küssen vielleicht noch ein wenig warten könnte denn er wäre schon ein wenig aus der Übung.
Ja gut keine Sorge ich halte das aus war meine Antwort. ( ich wusste ja nicht wie lange soetwas dauern kann). Was soll ich sagen nach ca. 3 Monaten sagte ich ihm dann das es schön wäre mal ein bisschen intimer zu werden.
XX sagte das ginge irgendwie nicht er könnte kein Begehren empfinden.
Ich war perplex. Was war los mit ihm ? Potenzstörungen war die Diagnose die ich schnell stellte um mich selber ein wenig froh zu machen das es nichts mit mir zu tun hatte.
Er schlief schon der öfteren bei uns aber immer abgewandt von mir. Löffeln wollte er das war alles.
Ich fühlte mich gekränkt durch sein verhalten.Ich konnte es nicht verstehen.
Es gab nun auch des öfteren mal Streit deshalb. Abends wenn ich unter seine Decke wollte schickte er mich weg und sagte ich solle ihm nicht auf die Pelle rücken. Das tat weh. Am nächsten Morgen entschuldigte er sich dann und sagte ich solle es nicht persönlich nehmen es hätte nichts mit mir zu tun.
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